Rohstofffonds Vergleich
Rohstofffonds gehören zu den Branchenfonds, oft auch als Themenfonds bezeichnet, die ausschließlich oder überwiegend in die Aktien eines bestimmten boomenden Wirtschaftszweig investieren. Damit sind solche Fonds in der Regel wegen ihrer besonderen Rentabilität sehr beliebt.
Dabei gibt es heute Branchenfonds für fast alle Bereiche der Wirtschaft, werden inzwischen zum Beispiel Internetfonds, Biotechnologiefonds oder auch Umweltfonds gehandelt.
Besonders viel versprechend haben sich die ebenfalls zu den Branchenfonds zählenden Rohstofffonds entwickelt. Diese investieren beispielsweise in Gas, Öl aber auch in Edelmetalle (
Gold). Die Entwicklung des Rohstofffonds wird dabei in aller Regel durch den Weltmarktpreis des zu produzierenden Rohstoffs bestimmt. Besonders viel versprechend sind Rohstofffonds deshalb, weil die Nachfrage nach Rohstoffen, wie zum Beispiel Öl, Gas und Edelmetallen bereits seit einigen Jahren sehr hoch ist und in Zukunft sogar mehr und mehr steigen wird. Ein Grund dafür ist, dass gerade aufstrebende Länder wie China einen ständig wachsenden Bedarf an Öl haben. Gerade da sich auch der Rohstoffpreis im Wesentlichen nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage richtet, sind Rohstofffonds für Anleger daher so interessant.
So profitieren Rohstofftitel meist als Erstes bei einem konjunkturellen Aufschwung, was eventuell gerade in der Phase der momentanen Finanzkrise ein Grund sein könnte, genau jetzt und damit
vor dem nächsten Aufschwung eine Anlage in Rohstofffonds zu planen. Dabei sollte der Anlageschwerpunkt, in den investiert werden soll, gewissenhaft geplant werden.
Hat zum Beispiel ein Rohstofffonds einen vergleichsweise hohen Anteil an Ölaktien, stellt sich die Wertentwicklung meist völlig anders dar, als bei Basismetallfonds. In jedem Fall stellen Rohstofffonds langfristig einen wichtigen Baustein in den Wertpapierdepots dar. Gut gemanagte Fonds konnten innerhalb der letzten drei Jahre einen dreistelligen Zuwachs verbuchen. Die besonders günstige Voraussetzung für Rohstofffonds ergibt sich aus der starken Nachfrage nach Rohstoffen bei einem gleichzeitig nur moderat wachsenden Angebot.
Auch die in der momentanen Finanzsituation steigende Aktivität in Bezug auf Fusionen und Übernahmen bietet ein positives Umfeld für Investoren im Rohstoffmarkt.
Gerade bei den Rohstoffen, die in der industriellen Produktion benötigt werden, zeichnet sich weiterhin ein anhaltender Nachfrageüberhang ab, der die Preise weiter steigen lassen dürfte. Dieses betrifft nicht nur die wesentlichen Basismetalle, wie zum Beispiel Kupfer, Zink, Nickel, Aluminium und Blei, sondern auch für entsprechende Edelmetalle wie Platin und Palladium. Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass sich gerade bei allgemeinen Turbulenzen und Krisen an den Weltbörsen, die Rohstofftitel sehr gut hielten.
So rechnen viele Finanzexperten damit, dass Rohstofffonds wieder eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Performance erreichen und, dass Anleger so mit ihnen wesentlich mehr verdienen können, als am übrigen Aktien- oder dem Rentenmarkt. Tatsächlich sind so auch Einzelaktien aus dem Rohstoffsektor aufgrund ihrer in der Regel hohen Volatilität geeignet, um auf schnelle Gewinne zu spekulieren. Wer allerdings in Rohstofffonds investieren möchte, sollte den Schwerpunkt in eine mehrjährige Anlage setzen.
Weitere Rohstoff-Investments:
Eine weitere sehr interessante Möglichkeit in Rohstoffe zu investieren sind sogeannten
Indexfonds. Diese Fonds bilden einen bestimmten Index oder Markt nach und pofitieren auf lange sich von dessen Wachstum. So ist es z.B. auch Möglich in einen Rohstoff-Index zu investieren.